Folge 5 - Petra Draxl: Warum wird berufliche Neuorientierung für Frauen ab 50 oft schwieriger als für Männer?
Shownotes
Warum wird berufliche Neuorientierung für Frauen ab 50 oft schwieriger als für Männer? Welche Chancen haben erfahrene Arbeitnehmerinnen heute wirklich – und wie verändert sich der Arbeitsmarkt?
Petra Draxl ist Vorständin des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) und eine der wichtigsten Expertinnen für den Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel und die Beschäftigung von Menschen 50+. Gemeinsam sprechen wir über berufliche Veränderung, Karrierechancen für Frauen in der Lebensmitte und darüber, warum Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt häufig noch immer unterschätzt wird.
Gerade Frauen haben oft Erwerbsbiografien, die von Karenz, Care-Arbeit oder Teilzeit geprägt sind. Gleichzeitig begegnen ihnen ab 50 hartnäckige Vorurteile: zu alt, zu teuer, zu wenig flexibel. Doch diese Bilder passen längst nicht mehr zur Realität. Frauen bleiben heute länger gesund, arbeiten länger und starten immer häufiger noch einmal beruflich neu.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt noch immer existiert, welche strukturellen Hürden Frauen überwinden müssen und welche Chancen der Arbeitsmarkt der Zukunft für erfahrene Arbeitnehmerinnen bietet. Petra Draxl erklärt außerdem, warum Unternehmen beim Thema Alter umdenken müssen – und weshalb Frauen sich oft selbst unterschätzen.
In dieser Folge erfährst du:
- warum Frauen ab 50 auf dem Arbeitsmarkt häufig stärker benachteiligt werden als Männer.
- welche Auswirkungen Karenz, Care-Arbeit und Teilzeit auf die berufliche Laufbahn haben.
- weshalb Altersdiskriminierung trotz Fachkräftemangel weiterhin Realität ist.
- was Studien über Bewerbungen von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zeigen.
- warum manche Branchen Erfahrung noch immer unterschätzen.
- wie sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren verändern wird.
- ob Altersquoten oder andere Maßnahmen mehr Chancengleichheit schaffen könnten.
- welche Länder einen anderen Blick auf ältere Beschäftigte haben.
- was die Aktion 55+ bewirken soll und wer davon profitieren kann.
- warum wir uns selbst oft früher für „zu alt" halten, als wir tatsächlich sind.
- weshalb Petra Draxl sich mit 60 noch für den Vorstand des AMS beworben hat – obwohl auch sie an ihrem Alter zweifelte.
Eine Folge über berufliche Neuorientierung, Karriere mit 50+, Altersdiskriminierung, den Arbeitsmarkt der Zukunft und die Frage, warum Erfahrung einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren unserer Arbeitswelt sein sollte.
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Weitere Infos zur Jobsuche 50+ vom AMS gibt es hier. Die wichtigsten Infos zur Aktion 55+ findet ihr hier. Mehr zur Studie über die Ungleichbehandlung von älteren ArbeitnehmerInnen zum Nachlesen hier.
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Transkript anzeigen
00:00:03: Why don't you?
00:00:05: Nicht zu
00:00:06: spät für Veränderungen.
00:00:08: Mit Julia Wagner Willkommen bei Why Don't You, dem Podcast für berufliche Veränderungen in der Mitte des Lebens.
00:00:25: Ich habe heute eine absurde Expertin zum Thema Arbeitsmarkt, weiblicher Arbeitsmarkt-Fünfzig plus bei mir.
00:00:32: Petra Draxel herzlich willkommen vom AMS, Sie sind AMS Vorständin.
00:00:36: Vielen Dank dass sie sich die Zeit genommen haben um im Podcast zu kommen.
00:00:40: Sehr gerne, vielen Dank für die Einladung!
00:00:42: Frau
00:00:42: Draxl ich frage am Anfang meine Gästinnen immer eine persönliche Frage Und zwar, was Sie heute beruflich besser können als in Ihren Dreißigern?
00:00:51: Eine interessante Frage.
00:00:54: Ich glaube das kann ich besser.
00:00:56: Ich würde sagen, ich habe viel an Geduld gelernt.
00:00:58: Ich war mit Dreißigen etwas ungeduldiger.
00:01:01: Ich habe gelernt dass Management bedeutet, dass man einfach auch Zeit geben muss dass man sozusagen einmal auch einen Schritt zurücktreten muss und vielleicht dann den nächsten Schritt geht.
00:01:12: Ich würde sagen, das sind so ganz wichtige Punkte die mich von altersmäßig unterscheiden.
00:01:18: also wenn ich mir vorstelle wie ich vor dreißig gern war bis jetzt ist.
00:01:23: Wenn wir schon beim Thema Alter sind möchte ich gleich einsteigen mit einer Frage die mir sehr unter den Nägeln brennt Frauen heute in ihren Fünfzehnern.
00:01:33: Sie sind in den anderen Lebensumständen, als noch vielleicht unsere Mütter oder Großmütter.
00:01:42: Sie stehen mitten im Leben und trotzdem gelten sie noch immer als unattraktiv für den Arbeitsmarkt.
00:01:48: Warum gibt es dieses Klischee zwanzig sechsundzwanzig noch immer?
00:01:52: Wissen Sie woran das liegen könnte?
00:01:54: Ich glaube da sind viele unterschiedliche Faktoren an denen das liegt.
00:01:59: Es ist genauso wie sie es beschreiben.
00:02:00: Wir sind fitter, wir sind gesünder, wir werden lebenlänger und wir werden älter.
00:02:04: Alles wunderbare Fakten und Tatsachen für die wir uns alle freuen.
00:02:08: Was sich aber nicht in der Geschwindigkeit geändert hat, ist dass wir immer noch ein ähnliches Bild haben was bedeutet wenn Sie in eine bestimmte Altersphase kommen.
00:02:18: Und das heißt wir haben einfach und da sind wir auch ein bisschen sozusagen natürlich auch ein konservatives Land.
00:02:22: Wir haben sehr stark das Bild dass wenn ich in die Nähe meines Pensionsalters rücke, dann bin ich alt.
00:02:30: Dann werde ich geprächtlich, dann werde ich kränklich und dann will ich nichts mehr lernen.
00:02:35: Dann warte ich eigentlich nur mal auf die
00:02:36: Pension.".
00:02:37: Und das sind Zuschreibungen... Dies gibt immer noch in der Gesellschaft.
00:02:42: Dies gibt bei Unternehmern, die aber auch Menschen von sich selber haben wie Renia – wenn sie eine öffentliche Diskussion verfolgen, reden wir sozusagen eigentlich ganz viel über diese Frage wer kann nicht arbeiten?
00:02:53: Wer hat Einschränkungen?
00:02:55: Ja das gibts alles!
00:02:56: Aber wie gesagt es ist halt zum Glück nicht die Mehrzahl der Menschen sondern Menschen werden sind so zu sagen länger fit, ja und damit so wie Sie richtig sagen körperlich auch und geistig und alles fit benannt.
00:03:11: Aber da passen diese Bilder nicht zusammen.
00:03:14: das heißt unsere Bilder sind sehr stark noch getrennt von dem wie wenn ich jetzt über Ihre vielleicht bei Ihnen über Großmutter reden würde.
00:03:22: Bei mir würde ich sagen, es ist die Mutter, wenn ich rede ... dass sie haben sich die Bilder nicht so geändert?
00:03:27: Wir haben immer noch das Bild und das trifft gerade in Österreich auch für Frauen zu.
00:03:31: Bei Frauen haben wir das Bild sozusagen, Sie beginnen zu arbeiten, dann kriegen Sie Kinder, dann werden Sie in Teilzeit gehen, dann kommen Sie aus der Teilzeitfalle nicht heraus.
00:03:40: Dann haben Sie eine kurze Phase, wo Sie beruflich durchstarten können.
00:03:45: Und dann beginnt schon die Altersphase gemischt durch zwei Faktoren, nämlich eben durch diese Zuschreibungen.
00:03:53: Und andererseits natürlich kommt dann gleich einmal die Kehrarbeit auf sie zu und das macht schon in diesem Setting wie wir es landaufgestellt sind schwierig und man muss dazusagen mit allem Grundkontra auch ich kenne Beides Seiten ist jetzt, dass Österreich einfach sehr spät die Erhöhung des Frauenpensionsalters gemacht hat.
00:04:13: Ist in dem Punkt natürlich auch negativ bei Länder ja?
00:04:17: Die früher das Frauenpensionsalter ... Zum Beispiel welches Land?
00:04:19: Dann nehmen Sie, sag ich, den nordischen Länder her.
00:04:23: Denen mag ich sehr gut!
00:04:24: Das sind alles Länder, die wesentlich sozusagen früher schon nie den Unterschied hatten wenn ich jetzt denen mal kehr nehme dass das Frauen- und Männerpensionsalte getrennt ist.
00:04:37: Natürlich sind da mit die Zuschreibungen für diese Frauen andere in diesen Gesellschaften wie bei uns, ja?
00:04:43: Und man muss hier jetzt bei uns vorstellen wir haben immer noch das Bild gehabt eben durch diesen Geteilten sage ich jetzt einmal kehr ab also Arbeitsmarkt der Kehrarbeit sollen die Frauen auch später in Pension gehen.
00:04:56: Die Fakt, du gehst ja gar nicht so viel spät.
00:04:58: als wenn man sich das faktische Pensionsalter der Frau und Männer anschaut sind es nicht fünf Jahre Unterschied sondern zweieinhalb Jahre.
00:05:04: Ja aber unsere Bilder, ja.
00:05:06: aber auch wenn sie sich einfach jetzt die Wirklichkeit anschauen, sieht man dass ja Männer wesentlich in Relation zu ihrem tatsächlich gesetzlichen Pensionsantrittsalter früher im Pensionen und die Frauen immer schon näher zur Pension hingearbeitet haben.
00:05:22: Ja, aber die Bilder stimmen nicht.
00:05:24: Das heißt hier haben wir sozusagen Fakten, die dann oft auch nicht mit der Wirklichkeit zusammen treffen und die dann nicht sagen super das ist eine Frau, die ist fünftig super, kann jetzt noch Karriere machen weil sie nur fünfzehn Jahre arbeitet.
00:05:38: Wie
00:05:39: viel richtig gute Jahre hat eigentlich eine Frau im Berufsleben?
00:05:42: Sie sind es dann so fünf Jahre wo sie nicht mehr entteilt sind.
00:05:45: Wo sie sich nicht mehr um die Kinder kümmert bevor sie dann erst zur alten Arbeitsmarkt gilt.
00:05:49: Ganz harte Fakten.
00:05:50: Gibt es da irgendwelche Statistiken?
00:05:52: Was sind die guten Jahre bei einer Frau im Berufsleben?
00:05:55: Darf ich sagen, eine Statistik in dem Sinne gibt's nicht.
00:05:57: dazu weil sie sehr unterschiedlich ist sage ich wie Frauen hier tun.
00:06:01: aber grundsätzlich kann man das sehen wir sozusagen jetzt.
00:06:04: Welche Statistiken kennen wir?
00:06:05: Wir kennen die Statistik, dass wir sozusagen in Österreich einfach einen sehr hohen Anteil an Frauen haben.
00:06:10: Die Teilzeit arbeiten und da sehen wir das Problem – die kommen nie mehr in die Vollzeit!
00:06:15: Also da haben wir einfach die Fakten in Österreich, dass Personen aufgrund von, sag ich jetzt einmal vom Kehrarbeit in die Teilzeit gehen.
00:06:24: Und auch wenn dann die Keharbeit das nicht mehr voraussetzen würde, kommen sie nie mehr Faktoren, da kommt der Faktor dazu.
00:06:35: Ich würde sagen die Familie ist trotzdem eingestellt.
00:06:37: schon, dass eine Person
00:06:40: Teilzeit arbeitet
00:06:41: und damit bestimmte sage ich ... Ist ja nicht nur die klassische also Kehrarbeit ordentlich immer zu uns sagen es ist nur das, dass sie jetzt ein Kind wirklich betreuen müssen.
00:06:50: Ja, Kehrweit ist mehr, Keherweit ist Hausarbeit.
00:06:52: Wir kennen das als Frauen, ja?
00:06:54: Das ist mehr wie nur auf das Kind zu schauen!
00:06:56: Und da würde ich sagen gibt's dann natürlich eine Logik, die sich einteilt, dass Frauen dann nicht mehr auch rauskommen ist das eine, dass zweites Jahr auch sie selber stehen sich ein in einem bestimmten Lebensrhythmus zu sagen.
00:07:08: Eigentlich komme ich da auch mit der Teilzeitarbeit.
00:07:10: damit haben wir einfach viele Frauen.
00:07:11: die kommen nicht einmal in die Phase, dass ich sage Ich bin jetzt zehn Jahre Teilzeit und will dann Vollzeitarbeiten und starte hier mit meiner Karriere durch.
00:07:19: Und wir wissen halt gleichzeitig, wenn ihre Kinderbetreuungsphase klassisch zwischen, sag' ich, sagen wir dreißig Und, um ... und vierzig wäre wenn ich jetzt bis zum zehnten Tage Kinder zu sehen.
00:07:33: Lebensjahr wär schon lang ja?
00:07:35: Ja.
00:07:35: So!
00:07:35: Und damit ist einfach entscheidend wie rasch steigen sie ein?
00:07:37: es macht einen Unterschied für sich ob ich sag Ich will eigentlich bis zum Zehnten Lebensjahres meines Kindes Teilzeit arbeiten dann wird schwierig sein mit vierzig wieder eine Vollzeit zu kommen aus den aus eingenannten Gründen aber sicher auch als Unternehmensgründen oft.
00:07:53: oder ob Sie sagen ich kriege ein kind und gehe einen treffentlär spät arbeiten.
00:07:57: Ja, so.
00:07:58: Und da passieren die Brüche natürlich für Frauen.
00:08:01: und dann muss man sagen ... Die Brüchen jetzt zeitlich, weil sie gefragt haben ist schwierig!
00:08:05: Das kann ein Bruch sein, wo man eigentlich nur die Phase hat von, sage ich, Fünfer, Dreißig, Achterdreißg dann bis bis oder vierzig, bis fünfundfünfzig wo man sie vielleicht zuschreibt und sagt oder bis fünftig werden das Alter schwierig.
00:08:22: Ja mehrheitlich jetzt ab fifty-fünfziger weil ich sage jetzt einmal Dann haben Sie vielleicht nur zehn zwölf Jahre wo man sich ohne Einschränkungen als Person wahrnehmen würde.
00:08:31: Und das ist schwierig.
00:08:32: und da sind wir in Österreich so fixiert, dass wir nur diese ganz spiel von den Einschrankungen sehen.
00:08:38: Die sind natürlich auch wieder verbunden wenn wir uns die Daten und Fakten anschauen.
00:08:41: Worauf sind wir denn Österreich fixiert?
00:08:43: Dass Frauen diese Kehrarbeit machen!
00:08:46: Wir sind nicht gut.
00:08:48: Genau
00:08:48: und dazu kommt, wie Sie richtig sagen, es fehlt die Ganztagskinderbetreuung.
00:08:53: Flächendecken?
00:08:55: Es fehlt die Betreuung von schulpflichtigen Kindern.
00:08:57: Das geht nicht nur um das Kindergartenkind, sondern auch um der schulpflichtige Kind.
00:09:02: Wenn sie arbeiten wollen, werden sie in der Schule eine Nachmittagsbetreuungen brauchen.
00:09:09: es schaffen ihr Kind, um eins oder um zwölf von einer Schule abzuholen.
00:09:13: Und sie werden natürlich bis zum, sag ich jetzt so lange Sie aufsichtspflichtig sind brauchen Sie damit im Schulkontext auch eine gute Betreuung für Kinder am Nachmittag.
00:09:23: und momentan glaube ich ist in Österreich schon noch sehr stark die Mütter sind die, die halt die Kinder dann auch von den Freizeitaktivitäten.
00:09:29: also auch ihr zwölferiges Kind wird dann sage ich vom Tourenunterricht zur Musikunterricht vielleicht noch nebenbei geführt.
00:09:39: Frau Draxeltas bedeutet eigentlich, weil das Kernthema für den heutigen Podcast ist wie schwierig es für Frauen am Arbeitsmarkt ist.
00:09:49: Aber eigentlich geht er diese Schwierigkeit ja dann schon wesentlich in einem früheren Alter los.
00:09:53: Das heißt der Grundstein, den wir dafür legen dass sich Frauen ab fortyfünfzig schwer tun auf dem Arbeitsmarkt passiert schon ab dreißig.
00:10:03: Ja passiert sozusagen bei diesen ersten Prozessen die Sie als Frau treffen in dieser Entscheidung zwischen Familiengründung und Arbeit.
00:10:15: Und das ist in Österreich keine einfache.
00:10:17: Also ich würde mir wirklich wünschen, dass das auch in Österreich endlich eine einfache Entscheidung für Menschen ist.
00:10:25: Es ist im Moment noch immer ... Es
00:10:28: ist immer noch ein bisschen eine Wenn- und Aberfrage.
00:10:30: Und es ist immer verbunden, wenn ich mich für eine Familiengründung entscheide – also für Kinderentscheide -, dann ist das immer ein Stück verbunden mit Reduktion von Arbeitszeit.
00:10:40: Also ich glaube, das ist fast wie ein Automatismus.
00:10:43: Kann man sagen dass der weibliche Arbeitsmarkt oder beziehungsweise Diskriminierung aufgrund des Alters bei Frauen nochmal anders zu bewerten ist als bei Männern?
00:10:55: Grundsätzlich würde ich sagen, die Frage der Altersdiskriminierung gibt es ja beide Geschlechter.
00:10:59: Also
00:10:59: das tut sich
00:11:00: auch Männer nicht einfach.
00:11:01: wenn sie mit fünfundfünfzigers Mann arbeitslos werden ist das auch genauso schwierig wie als Frau?
00:11:06: Ja also insofern würde ich jetzt nicht sagen dass diese Frage bei Frauen eine schwierigere ist.
00:11:13: Ich glaube bei Frauen sind wir nur einfach die Lebensgeschichten anders.
00:11:16: da passieren Brüche damit vorher und insoferen muss man höchstwurschenlich sagen.
00:11:20: Es ist für Männer sogar schwieriger wenn sie arbeitslose waren weil auf bessere, durchlaufende Karrieren haben.
00:11:25: Und wenn Sie dann aufgrund des Alters erleben, dass sie nicht mehr in den Arbeitsmarkt gekommen ist – das sehr für Männer oft vielmehr noch ein Schock wie für Frauen -, die diese Brüche ja in ihrer Geschichte auch öfter lebt haben?
00:11:36: Auch
00:11:37: gewohntin!
00:11:38: Lassen Sie mal ganz kurz zu der Eingangsfrage zurückkommen, dass wir über die Frau Fünfzig Plus gesprochen haben.
00:11:45: Die ja fitter ist und viel digitaler aus früher.
00:11:49: was sind denn so die großen Stärken von Frauen in diesem Alter?
00:11:52: Was viele Unternehmen noch ein bisschen unterschätzen, was eine ungenutzte Ressource ist.
00:11:57: Sie sehen ja viele unterwegs und sprechen auch mit Unternehmern.
00:12:00: Was nähnen die als Gründe warum sie da zurückhaltend sind Personen ab dem Alter vorwiegend auf Frauen einzustellen?
00:12:09: Wenn Sie mit Unternehmern selber reden, würden die ja nicht sagen.
00:12:12: Ich stelle keine
00:12:14: Frau ein.
00:12:16: Das werden sie auch bei keiner Absage hören, ja?
00:12:19: Das heißt jedes Unternehmen wird selbst sagen Nein wir suchen ja ohnehin aus nach der Kompetenz Die Wirklichkeit und da glaube ich müssen österreichische Unternehmer wirklich selbstkritisch wären.
00:12:31: Es ist halt nicht die Wirklichkeit!
00:12:32: Wir haben eine Studie gemacht wo wir Unterschiede also anonymisierte Lebensläufe verschickt haben und man sieht einfach, dass Personen die jünger sind wesentlich öfter eingeladen werden.
00:12:44: Auch eine Rückmeldung bekommen als Personen die ... in dem Alter über fünfzig sind.
00:12:49: Das heißt, dass unmittelbar konkrete Verhalten ist.
00:12:53: Wir wissen zwischendurch auch in Österreich haben wir KI-basierte Auswahlmethoden, also die einmal Lebensläufe durchgenäht sind und da ist natürlich Alter ein Kriterium nach dem ausgewählt wird.
00:13:03: Wir sind hier nicht nur Kompetenz passiert und sagen, die, die am besten für diesen Job sind werden gewählt.
00:13:10: Hier spielt Alter ein kriterium im Sinne von ... Ja, bei einem bestimmten Alter will ich einen Person nicht mehr nehmen.
00:13:19: Und dann hat man in Österreich die sehr klassischen Gründe.
00:13:22: Der eine Grund ist sicher, der eine Rolle spielt aber das hängt von der Branche auch ab.
00:13:26: Das ist ja nicht in jeder Branche so.
00:13:28: Dass natürlich ein alter und gehalten Thema ist dass sozusagen eine ältere Mitarbeiterin mehr verdient und mir mehr damit als Unternehmern mehr kostet muss man aber auch dazu sagen es gilt nicht für jede Branche und jemand überall.
00:13:39: Es gilt für bestimmte Branchen auch natürlich sehr qualifizierte Menschen.
00:13:45: Also wir haben einfach, sage ich jetzt mal in einem Hilfsarbeiterbereich ist ja der Unterschied nicht so groß da ist.
00:13:51: Ich sage nicht von der Logik her wird die ältere Frau nicht so viel mehr verdienen wie eine Vierzigjährige.
00:13:59: also das heißt aber kommt immer wieder natürlich Geld und Alter als wesentlicher Punkt, wieso man jemanden nicht nimmt.
00:14:10: Wenn Sie das Wort KI verwendet haben wären sie dafür dass Lebensläufe zukünftig anonymisiert werden sollten also dass eine KI das nicht auslesen kann.
00:14:22: ich habe selbst für internationale Unternehmen gearbeitet und da ist es zum Beispiel strengstens verboten das Alter so drin steht Etwas drinnen steht, was einen Rückschluss über die eigene Herkunft zum Beispiel zulässt.
00:14:34: Ist das eine Möglichkeit wie wir dem Ganzen her werden könnten?
00:14:40: Jetzt technologisch ja es wäre sozusagen eine Hilfestellung.
00:14:44: Wir haben über das viel diskutiert auch im Kontext der Arbeitsmarktpolitik während des Hilfreichs.
00:14:50: Auf der einen Seite sage ich, ich kann mir nicht vorstellen es ist nicht umsetzbar.
00:14:53: Also da gibt so viel Widerstand in Österreich hier eine Regel zu machen dass sie... Für Lebensläufe?
00:14:58: Bei den Lebensläufen ja das man sagt soll nicht mehr angegeben werden.
00:15:03: also das wäre verboten dass man das hier angibt.
00:15:06: Ich denke, was ich wirklich für wichtig halten würde ist das Unternehmen hier selbstkritischer werden.
00:15:13: Dass die selber sagen welche Kriterien habe ich auszuscheiden dass jemand älter ist und setze sich so eine KI ein.
00:15:19: also hier glaube ich dass wir wirklich Unternehmern fordern sollten zu sagen so schaut euch an wie du sie hier wen lehnt sie ab aufgrund des Alters?
00:15:30: Weil wie gesagt, sagen wird es ihnen niemanden das ja Diskriminierungsgrund.
00:15:33: könnten Sie also fortrecht dagegen Einspruch erheben.
00:15:36: Insofern sind wir da angewiesen dass Unternehmen Personalisten wirklich selbst kritisch in ihren Unternehmern sagen was tun wir hier wirklich?
00:15:43: wie machen wir das das analysieren und hier sich mit ihrer eigenen sage ich jetzt einmal Unternehmenspolitik in dem Bereich beschäftigen.
00:15:52: Und wieso glaube ich, dass das notwendig ist?
00:15:55: Ich glaube es ist auch notwendig weil Unternehmen erkennen müssen.
00:15:59: Das ja wie aufgrund der Temografie!
00:16:02: Ja, es notendig ist das sich mit dem Potenzial- ... Absolut.
00:16:05: Die Demografie gibt es ja gar nicht mehr her, dass wir uns nur auf die jungen Mitarbeiterinnenkonzentrieren, die wir einstellen.
00:16:10: Genau!
00:16:11: Ich war sozusagen in Tänemark bei einer großen Arbeitsmarktkonferenz und da war ein Chart, was gebracht worden ist, was ist das Arbeitskräftepotenzial der Zukunft für Tänemark?
00:16:21: Dann haben die geschrieben, die Sechzig bis Neunundsechzigjährigen und die Migranten.
00:16:25: Und man muss sagen, da war eine bestimmte Stille im Raum auch, weil einem natürlich Für alle, die da drinnen gesessen sind das auch noch einmal klarer geworden ist.
00:16:33: Ja es ist so!
00:16:34: Wir müssen darauf schauen wer ist das Potenzial?
00:16:37: Und es ist sozusagen einfach das Potential.
00:16:40: jetzt wenn sie in bestimmten Regionen Österreichs sind und jetzt sagen, da will ich jetzt einen Jungen haben.
00:16:44: Ich sage den zwischen ihnen.
00:16:45: hoffentlich finden Sie den auch wirklich.
00:16:47: ich wünsche Ihnen aber ich hoffe sie finden den also schauen sich besser auch wenn haben sie fünfzigjährige in ihrer Region die genau das auch gut machen können und die ihr Arbeitspotenzials sind.
00:16:59: weil sie das auch angesprochen haben, dass Unternehmen mit sich selbstkritischer werden müssen.
00:17:03: Mir fällt auf, dass das Thema Diversity ja auch in Firmen immer größer wird aber es wird zu sehr noch auf kulturelle Vielfalt geachtet statt auf Alter.
00:17:15: ich habe das auch wenn ich so Diskussionen verfolge oder auch auf LinkedIn mir Beiträge ansehe.
00:17:20: ist geht eigentlich meistens um Herkunft oder sexuelle Orientierung Aber seltenum alter
00:17:26: würde ich auch so sagen.
00:17:27: Haben Sie völlig recht?
00:17:28: Und ich glaube wirklich, weil wir beim anderen Bereich jetzt schon sehen, dass wir was tun müssen.
00:17:33: Dort hat sich viel mehr ... Wie gesagt ist es vielmehr Selbstverständlichkeit geworden.
00:17:37: Ist auch nicht alles, muss man sagen, Eitelwonne.
00:17:41: Aber es ist selbstverständlicher worden, sich im Kontext und Diversität mit ihm auseinanderzusetzen.
00:17:47: Und Alter hat bei uns immer noch ganz stark den Fokus.
00:17:50: eben wie gesagt bei einem bestimmten Alter, wenn jemand sagt, das denken sie schon mal an die Pension.
00:17:56: Und damit passiert so rasch, dass sie auch positiv gesehen wird.
00:18:00: Also wenn sich viele Menschen fragen die würden das ja nicht nur negativ sehen?
00:18:03: Die werden sagen Ja ist sie gut da arbeiten Geber und ich selber erkennen Dass wenn ich jetzt da einundsechzig wert, dass ich schon eine Pension denken sollte.
00:18:11: und ich sage wieso?
00:18:12: weil wenn Sie in Deutschland sind, wo ich jetzt auch gerade war.
00:18:16: Ja.
00:18:17: Kann ich sagen Sie müssen bis sieben oder sechzeigmal sechs Jahre arbeiten?
00:18:19: Ja die werden jene ein und sechzigjährige anschauen und sagen ja was willst du über die Pension reden?
00:18:23: also damit Zuschreibungen passieren halt im gesellschaftlichen Rahmen den wir haben und da muss es uns gelingen diesen Rahmen und ich glaube die Bundesregierung bemüht sich momentan sehr darum diesen Rahmen mehr zu flexibilisieren mehr so wirklich selbstverständlich auch zum machen.
00:18:40: das wird darüber erzählen Menschen arbeiten länger Menschen sind mit mit sixty-four noch erfolgreich.
00:18:46: Also ein Stück dieses Starren auf den einen Zeitpunkt, ein Stück sozusagen flexibilisieren.
00:18:53: Der Podcast versucht ihr genau auch das eben, dass aufzubrechen mit dem Alter.
00:18:56: Das Alter so auch egal ist für die berufliche Veränderung.
00:18:59: Man muss natürlich aber auch andererseits die Möglichkeit bekommen sich in diesem alten Beruf nicht zu verändern.
00:19:04: Kurz ex Kurs ich habe nämlich auch längst einen Posting gemacht, genau zu dem Thema und hab ein Bild gepostet von Jennifer Lopez und habt drunter geschrieben wie sechsundfünfzigjährige Frauenhäuser oder Geauß sehen.
00:19:14: Und dann habe ich eine zweite Slide gemacht und der habe ich einen Golden Girl geposted aus den achtziger-neinziger Jahren Krauhaare altmodisch angezogen.
00:19:22: sie wurden groß mit und habe dann drunter geschrieben, wie uns der Arbeitsmarkt noch immer sieht.
00:19:28: Also das geht halt einfach nicht mehr zusammen.
00:19:31: aber sagen Sie mal würde es Sinn machen Quotenregelungen einzuführen für Altersstufen in Unternehmen?
00:19:39: Ist das etwas wo Sie sagen das könnte etwas bringen?
00:19:44: Ich glaube immer die Frage, wenn es um so kulturelle Themen geht.
00:19:49: Und das geht's?
00:19:51: Dann muss man sagen ja, es würde etwas bringen ohne Zweifel!
00:19:54: Auch wenn ich sage, brauche ich meine sozusagen pro Quote für Frauen.
00:20:00: In Führungsfunktion
00:20:01: etc.,
00:20:01: natürlich bringen Quoten etwas.
00:20:03: Gleichzeitig wissen wir natürlich dass Quoten auch sozusagen ein negatives Image verschaffen werden.
00:20:09: Dann würden sie sagen, ah jetzt bist du die Quotenfrau bei Sie und das bist du der Quotenalte.
00:20:14: ja?
00:20:14: Genau so, jetzt bist Du die Quotenalte!
00:20:16: Und damit muss man sagen, natürlich bringen quoten etwas Wenn man da etwas regelt.
00:20:20: gleichzeitig bringt es aber auch sozusagen halt viele negative Zuschreibungen, wieso man auch zurückhaltend ist.
00:20:27: Wo macht's wirklich Sinn so stark zu intervenieren und einzugreifen?
00:20:31: Und ich meine rund ums Thema Alter ist ja auch viel politisch diskutiert worden.
00:20:35: Ja also jetzt gleich habe ich gesagt Es gibt Zahlungen für Betriebe die weniger einstellen.
00:20:40: Ich glaube was sich hier wirklich glaubt Als ersten Schritt braucht es wirklich eine hohe Transparenz.
00:20:48: In welchen, also das ist ähnlich wie man die Einkommenstransparenze diskutieren, weil Transparens natürlich der erste Schritt, der mal Klarheit schafft.
00:20:59: Also ich muss ja sagen können in welchem Branchen gibt's über fünfundfünfzig niemand mehr?
00:21:05: Nämlich eine Branche her, die sich ganz stark von Älteren... Da ist der ganze Bankenbereich.
00:21:11: Wenn wir uns die Auswertung für Bank in den Bankensektoren anschauen, werden sie kaum ältere Beschäftigte finden, weil da hat es massive... Golden Handshack Wellen gegeben, wo man sich ... Wo man gesagt hat so der Bankensektor muss ich sozusagen strukturell verändern.
00:21:26: Man hat Filial runtergefahren und hat das genutzt um sich auch von die Saltersgruppe zu verabschieden.
00:21:31: Das wird jetzt kein ... Also ist momentan glaube ich kein sehr heterogener Internarbeitsmarkt.
00:21:37: Spannend weil
00:21:38: ich hätte Banken eher mit älteren ArbeitnehmerInnen assoziiert.
00:21:43: So der ältere
00:21:45: Glaue
00:21:45: her, der Banker.
00:21:46: Ja!
00:21:47: Sie werden schon einzelne finden.
00:21:49: aber grundsätzlich als Branche muss man sagen wir kennen hier Branchen die strukturelle Veränderung da gehört halt die Bank und Branchen dazu.
00:21:57: Strukturell zum Anlass genommen haben Personal abzubauen ja?
00:22:01: Und in diesem Kontext hat man klassisch die golden Handshakes für ältare Beschäftigte gemacht.
00:22:07: damit ist das eine Branche die momentan weniger älter beschäftigt hat.
00:22:12: Insofern muss man sagt Ja, da gibt es unterschiedliche Branchen, die kaum ältere Beschäftigte haben.
00:22:19: Und sie werden brancheim, jetzt sage ich mal nehmen Sie ja den öffentlichen Dienst wo Menschen bis zum Pensionsantrittsalter mehrheitlicher arbeiten auch, dort wenn Sie vielmehr, Achtundfünfzigjährige finden oder Viertreinsechzigjährigen.
00:22:33: Weil klar ist, dort ist eine andere Dynamik in diesem Bereich.
00:22:37: und jetzt sage je nachdem über welche Branchen und Unternehmen wir reden dass wir darüber mit mehr Transparenz wirklich reden sollten.
00:22:47: Wer tut hier was?
00:22:49: Wie agiert hier, so zu sagen wie agieren hier manche Branchen ohne das sofort an den Prang hinzu und einfach mal eine Transparenschaft.
00:22:58: So ist der Status quo und setzt uns doch auseinander und setzen wir uns vermehrt auseinander.
00:23:04: liebe Unternehmen in bestimmten Regionen.
00:23:07: eure Chance in der Zukunft ist nur dass ihr seht, ihr werdet auch mit älteren Beschäftigten arbeiten müssen.
00:23:14: Aber
00:23:14: gibt sie irgendeine Branche die das schon entdeckt hat wo es gerade auch recht viele ältere Beschäftigte gibt?
00:23:20: Ich sag meistens älteren.
00:23:22: Beschäftigt haben Sie sicher im öffentlichen Dienst.
00:23:24: Aber jetzt noch in einem
00:23:25: hoher Porsche als so ein sicherer Arbeitgeber mit auch im Schnitt den höheren Pensionsregeln dort was noch Beamte gibt, gibt's ja nicht in jeder branschkleichem öffentlichen Bereich aber dort wären sie.
00:23:37: sozusagen werden sie mehr Menschen finden, die natürlich auch mit höheren in diesem Alterskategorien arbeiten.
00:23:43: So jetzt bei neuren Branchen würde mir jetzt auf spontan sofort keine einfallen wo ich sage das ist eine Branche wo ich denke die tut hier einiges dass was sich auf der anderen Seite kennen und das ist auch gut so.
00:23:57: es gibt einige regionale Initiativen es gibt regionale Unternehmen die wirklich verstärkt auf das setzen und die da sehen die sagen ja In meinem Supermarkt folgt man ein, in einer Region.
00:24:09: Ich will hier nur ältere Beschäftigte haben, weil das passt doch gut zusammen, die in der Region
00:24:15: sind.".
00:24:16: Und Sie werden immer noch vielleicht auf den Satz noch sagen?
00:24:19: Ein Kollege von mir war in Japan.
00:24:23: Der sagt, wenn sie in Japan mit dieser älteren Gesellschaft und auch der ganzen demografischen Problematik ... Sie wären, auch wenn sie jetzt als Österreicher Nach Japan oder das Österreicherinnen nach Japan werden Sie das Gefühl haben, dass so viele ältere Menschen arbeiten sehen.
00:24:38: Haben sie noch nicht?
00:24:39: Also Sie nehmen ein Gesellschaften
00:24:42: an.
00:24:42: Aber es hat eine
00:24:43: ganz andere Wertschätzung.
00:24:45: Man erlebt natürlich das eigene Bild, dass wir ein völlig anderes Bild haben und ich sage jetzt nicht... Ob das jetzt so anstremmenswert ist, dass jeder siebzigjährige Arbeit muss – ich weiß nicht wie in Japan da der Schnitt ist.
00:25:00: Vielleicht aus ökonomischen Gründen?
00:25:02: Ich will nicht sagen, dass sich das jetzt anstremsert!
00:25:04: Aber wir müssen unsere Bilder überprüfen.
00:25:06: Selbst
00:25:07: wir treffen hier auf Gesellschaften wo man selber denkt, das ist ja Wahnsinn
00:25:11: oder?!
00:25:12: Ich habe allerdings etwas Interessantes gehört im Schweizer Fernsehen und zwar, dass KI sogar eine Möglichkeit bieten könnte in der Zukunft.
00:25:20: Dass es super spannend werden könnte für ältere Arbeitnehmerinnen weil KI etwas ist was sehr viel Erfahrung und Einordnung braucht Kommunikationsfähigkeiten und Dinge die älteren Arbeitnehmer viel besser leisten können.
00:25:35: Allerdings Es wurde jetzt noch kein Beispiel genannt.
00:25:38: Aber ich fand das einen sehr interessanten Ansatz, dass KI hier die gerade angeblich allen Leuten, was heißt angebliche?
00:25:47: Die eigentlich auch gerade Leute in den Job wegnehmend dann aber auch wertvoll wirklich für ältere Arbeitnehmerinnen sein könnte.
00:25:53: Aber lassen Sie so einen Switch machen zu Aktionen fifty-fünfzig plus.
00:25:56: Ich habe Anfang des Jahres da wusste schon, dass ich diesen Podcast plane einen Bericht gesehen auf Aktion fünfzig plus und da wusst sich die Frau Draxl muss kommen Und deswegen wollte ich jetzt wissen, die Aktion fünfundfünfzigplus ist die Hauptsicht für Frauen oder für beide Geschlechter.
00:26:13: Geht es darum dass Unternehmer jetzt Arbeitskräfte gewinnen können und dann dafür Förderungen erhalten?
00:26:23: Oder was beinhaltet diese Aktion alles?
00:26:25: Ja der Aktion fünfundfünfzigplus ist wirklich eine Schwerpunktaktion um sowohl Frauen wie Männern also beiden Geschlechtern den einstiegenden Arbeitsmarkt wieder zu erleichtern, wenn sie arbeitslos geworden sind.
00:26:37: Wir wissen einfach dass wir Personen in dem Alter mal aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden dann ist es enorm schwierig, dass sie wieder einsteigen.
00:26:46: Also der Großteil der Menschen bleibt ja zum Glück beschäftigt.
00:26:49: Da ist ja das alte jetzt nicht die Kategorie, dass man sie morgen kündigt, sondern Sie bleiben in Beschäftigung.
00:26:55: aber wenn sie zu dieser Gruppe gehören, die arbeitslos wird aus unterschiedlichen Gründen ihre Firma kann insolvent werden oder sozusagen ... was immer die Gründe sind dann wissen wir einfach, es ist für diese Personengruppe – und das hat sich sehr gesteigert von fünftiger zu fünfundfünfzig – dass das für die Alterskategorie schier.
00:27:17: unmöglich ist, in den Arbeitsmarkt zu kommen und das heißt es braucht eine Unterstützung.
00:27:21: Dafür gibt's die Aktion für den Wunschfünfzig-Plusmittel, die können wir sowohl einsetzen um Firmen eine Enkleidungsbeilfe zu geben also eine Unterstützung dafür dass sie sozusagen die Lohn und Lohn Nähmkosten unterstützt bekommen Und wir können das Geld einzahlen in Beschäftigungsprojekte am zweiten Arbeitsmarkt, so dass Personen auch wieder eine Beschäftigung haben und von dieser dann sage ich ihnen ein Unternehmern zu wechseln.
00:27:50: Für diese Aktion fünfundfünfzig plus haben wir fünfzig Millionen im Jahre heuer halt zur Verfügung in diesem Jahr Ich hoffe auch im nächsten Jahr.
00:27:59: Aber es geht ganz sicher, dass die Aktion nächstes Jahr weiterlaufen kann?
00:28:02: Ja,
00:28:02: die wird weiterlaufen!
00:28:06: Und wir geben... Die Faktor für die Altersgruppe ab fünftig, also die Aktion fünfundfünfzig plus ist für fünfundfünfzig jährige und älter.
00:28:14: Wenn ich es mir insgesamt anschaue dann kann man sagen wir haben im Jahr fünfundzwanzig.
00:28:18: für die Gruppe zwischen ab fünfzig haben wir achtzehntausend Fälle gefördert.
00:28:25: das waren achttausend siebhundert vierzehn Frauen neuntausen sieben fünfeinfünfzehntefünfundsiebzig Männer.
00:28:30: Bis dato im Jahre, ist es bei Zehntausend Personen insgesamt.
00:28:35: Da sind es auch ziemlich gleich fünftausend, sechshundert Männern und fünftauseinhundert Frauen.
00:28:40: Das heißt das ist für diese Personen ein wichtiges Instrument um diesen Schritt in den Arbeitsmarkt wieder zu schaffen weil es da genau um den Abbau dieser Vorteile geht.
00:28:53: Können Sie das wirklich uns ins Weg auszumachen?
00:28:56: Und indem ich halt das Unternehmen eine Unterstützung bekomme, ökonomisch wird es attraktiv.
00:29:01: Weil ist ja meine Lohn- und Lonehmkosten entlastet und damit kann ich sagen gut, ich schau mir das einmal an und wir sehen immer in circa solche Förderungen dass das sinnvoll ist und hoch erfolgreich sind wenn wir sie konzentrieren auf Personen die's besonders brauchen d.h.
00:29:16: langzeitarbeitslose ältere behinderte Menschen, zum Teil sozusagen wenn ich bei den Frauen bin ist es bei uns auch immer wieder wichtig aus dem Gender Aspekt bestimmte Fraunkruppen hier zu fördern und für diese sinnvoll diese Unterstützung anzubieten.
00:29:33: Und da führt's auch zu einem hohen Erfolg dass sie dann wirklich einen Arbeitsplatz bekommen haben.
00:29:38: Wenn sich jetzt eine Hörerin für dieses Thema interessiert kann sich jede Frau vorwiegend ein weibliches Hörerpublikum haben, kann sich da jede Frau bewerben oder welche Kriterien muss er dafür?
00:29:48: Es soll einfach genau.
00:29:52: Die Zuhöhrerin, die das jetzt interessiert, soll einfach zu ihrer regionalen Geschäftsstelle gehen für sie zuständig ist.
00:30:00: Sie muss ja arbeitslos sein.
00:30:02: also es gilt nur für Menschen, die arbeitslose sind.
00:30:04: Das gilt jetzt nicht.
00:30:04: ich kann Heute den Job kündigen und morgen die Aktion fünfundfünfzig plus.
00:30:08: Nein, das geht nicht!
00:30:10: Sie müssen sozusagen arbeitslos bei uns sein.
00:30:12: Das heißt es gilt für Menschen, die einen längeren Zeitraum schon arbeitslose sind.
00:30:19: Dann schaut man sich sozusagen ihre Situation an dann können sie hier beraten werden.
00:30:23: gleichzeitig unterstützt ihr auch das AMS zu schauen gibt's einen Betrieb der sie aufnimmt oder sie wären selber auch aktiv auf ihrer Jobsuche und sagen so dass AMS würde mir diese Förderung mitgeben wenn ich sozusagen eine Jobmöglichkeit habe
00:30:36: Kann ich auch auf Unternehmen zugenommen und sagen, ich würde mich für diesen Job interessieren.
00:30:39: Und es gibt diese Möglichkeit,
00:30:42: dass man Unternehmen
00:30:43: aktiv drauf aufmerksam macht?
00:30:44: Ja
00:30:44: ja wir machen sie aber auch.
00:30:45: Menschen selber können sich aufmerksam machen.
00:30:48: Wichtig ist nur das jetzt die Zuhörerinnen, die das hört wirklich das vorher mit ihrer regionalen Geschäftsstelle ihre Beraterin abklärt bin ich schon förderfähig komme ich schon.
00:30:58: sozusagen gehöre ich jetzt in dieser Gruppe damit Sie auch dem Unternehmer eine richtige Auskunft geben können.
00:31:05: Frau Draxler, ich würde mit Ihnen ganz gerne auch noch über Arbeitslosigkeit per se sprechen und den Arbeitsmarkt.
00:31:11: Der ist hier gerade sehr volatil.
00:31:14: Es wird immer normaler dass Branchen sich stark verändern, innerhalb kürzester Zeit sich verändern.
00:31:19: Ich komme selber aus den Medien.
00:31:20: Ich habe für zwei große Arbeitnehmer gearbeitet, Arbeitgeber gearbeitet die in dem letzten Monaten hundert Mitarbeiter abgebaut haben.
00:31:32: Ein anderes Internationales Unternehmen hat fünfzehn Prozent der gesamten Belegschaft weltweit abgebaut, das heißt ist Arbeitslosigkeit etwas und ich bin schon länger vor aus dem Unternehmen weg.
00:31:42: aber auch ich selbst habe einmal dort dann aufgehört weil mein Vertrag nicht spontan verlängert wurde.
00:31:51: Ist Arbeitsloskeit ein Thema dass in einem Lebenslauf zukünftig immer normaler werden wird?
00:31:58: Ja, glaube ich.
00:31:59: Ist es auch zum Teil jetzt schon?
00:32:01: Es hängt halt ab aus welcher Branche sie kommen.
00:32:07: wo Arbeitslosigkeit Teil ihrer Geschichte ist.
00:32:10: Wir diskutieren ja jetzt gerade viele über das berühmte Zwischenparken,
00:32:14: d.h.,
00:32:14: wenn sie in Branchen sind – es ist natürlich Bau-Tourismus aber auch inzwischen wird's breiter, da sprechen Sie heran und es wird breiter.
00:32:22: Aber die traditionellen Branchen in Österreich, die immer schon, wo Arbeitslossigkeit Teil Ihrer Lebensgeschichte ist, sind natürlich Branchen aufgrund ihrer ihrer Logik, ihrer Unternehmenslogik oder des Wetters.
00:32:36: Immer das Kanten dass Menschen Arbeitslosigkeits-Episoden in ihrer Karriere haben, sage ich Bau und Tourismus sind zwei Branchen wo viele Menschen mit Wiedeinstell zusammengommen.
00:32:48: wenn ich mir die Zahlen anschaue bin ich beim Bau bei bei dreißig Prozent im Tourismus bei neunzehn Komma fünf Prozent.
00:32:54: ja das heißt da war es immer schon Teil ihre Geschichte.
00:32:57: Das was wir leben und was sie als Phänomen beschreiben ist wenn ich mit Ihrem längeren Zeitraum anschaue, dass inzwischen immer mehr Branchen dazukommen.
00:33:07: Dass wir nicht sagen können, es sind nur die zwei Branchen?
00:33:09: Das stimmt nicht!
00:33:10: Wir haben zwischendurch breiten mit natürlich kleineren Prozentanteilen wie die, die ich jetzt genannt habe.
00:33:16: aber das üblicher geworden ist, dass bestimmte Branchen Menschen, wenn die Auftragslage nicht gut ist ... In der Arbeitslosigkeit schicke meistens einfach nämlich Auflösungen von Dienstverhältnissen.
00:33:31: Wir sagen immer ein bissel zu Lasten von Dritten, also zu lastener Arbeitslosenversicherung.
00:33:35: Indem ich der Person sage ja Momentan schaffe ich das nicht oder ich kann dich nicht auslasten, wer ist nicht eine Möglichkeit?
00:33:41: du gehst jetzt einmal sechs Wochen beziehst Arbeitslosengeld und dann kannst wiederkommen.
00:33:46: so Und da haben wir inzwischen mehr Branchen die sozusagen mit dieser Flexibilität leben Mit dieser Volatilität leben und damit werden sie immer mehr Menschen haben die das im Lebenslauf haben.
00:33:59: Jetzt habe ich eine Gruppe, die es auch schon immer im Lebenslaf hatte ist der ganze Kunst-Kulturbereich für den Arbeitslosigkeit in Episoden in ihrer Lebenskarriere würde ich sagen auch ein Teil der Selbstverständlichkeit sind.
00:34:11: und wir haben Branchen wie ihre, die sie genannt haben, die Medienbranche, die so viel an strukturellen Veränderungen in den letzten Jahren jetzt erlebt hat, die massiv sowohl den Abbau wirklich personal abbau erlebt hat, wie natürlich auch die Flexibilisierung.
00:34:26: Müssen wir also Arbeitslosigkeit ein Stück viel mehr normalisieren?
00:34:29: Also auch so ein bisschen das Image von Arbeitslosigkeitsverbesserung weil, wie gesagt in meiner Wahrnehmung auch auf LinkedIn wird vielmehr zum Thema Arbeitslosigkeiten gepostet.
00:34:40: Das hätte vor ich würde mal sagen so ungefähr fünf Jahren oder so niemand gemacht.
00:34:43: da hat man sich noch ein bisschen mehr gestehen.
00:34:45: jetzt spricht man offen drüber.
00:34:48: Ich weiß, aus allergenen Erfahrungen hatte ich ja schon angesprochen.
00:34:50: Ich habe selber mal einen Job verloren.
00:34:53: Da wurde ein befristeter Vertrag sehr spontan nicht verlängert und innerhalb von zwei Wochen war ich raus.
00:34:59: Und damals wäre ich nicht auf die Idee gekommen das zu thematisieren.
00:35:05: jetzt – ich bewerte es als positiv dass so viel darüber gesprochen wird und ich frag mich ob das eben sowas ist wo man sich zukünftig im Lebenslauf nicht mehr dafür schämen wird.
00:35:15: Ich glaube, es hat sich schon viel normalisiert in den letzten Jahren.
00:35:18: Also ich bin jetzt seit über dreißig Jahren in der Arbeitsmarktpolitik, glaubst du nicht?
00:35:21: Inzwischen sind sie schon fünfunddreißig, sechsunddreißig Jahre, dass ich im Bereich der Arbeitsmarktpolitik arbeite?
00:35:26: und da würde ich sagen vor dreizig Jahren hat man kaum... also hat man sich viel mehr geschämt noch wie jetzt.
00:35:31: Da ist inzwischen schon viele normalisiert worden.
00:35:33: das jetzt sage ich die Frage, dass jetzt einmal arbeitslosem Geld beziehen oder arbeitslose geworden sind, normaler geworden.
00:35:40: Das habe ich zum Lebenslauf gehört.
00:35:45: Ich glaube, es ist gut so.
00:35:46: Vielleicht für Sie zu sagen, dass wir darüber reden können und wenn Menschen sagen ja das ist keine Schande, dass ich Arbeitslos geworden bin.
00:35:55: Das kann man wirklich unterstützen weil es keine persönliche Schande ist, dass sie das sind und dass man Unterstützung braucht.
00:36:02: Das halte ich für wichtig.
00:36:03: Und ich glaube hier noch einmal ein stärker etwas kommt wie Normalsierung – ist es gut so?
00:36:10: Gibt es irgendeine Art und Weise wie man Menschen, die nachdem sie den Job verloren haben in einem schwarzen Loch fallen?
00:36:16: Ich kenne solche Fälle.
00:36:18: Gibt's da irgendeiner Art von Unterstützung, die man sich da holen kann?
00:36:22: Ich selbst zum Beispiel kein Fälle und auch ich war selber beim Coaching, aber das ist natürlich ein finanzieller Aufwand der nicht jeder leisten kann.
00:36:30: Aber ich weiß was es mit einem Selbstbewusstsein machen kann.
00:36:32: wenn man mal keinen Job hat.
00:36:34: Und ich sitze hier und mache meinen Podcast und bin erfolgreich habe wir tolle Unternehmen gearbeitet und trotzdem ist das etwas was mir im Leben passiert ist.
00:36:42: Ich habe lange überlegt, ob ich das überhaupt thematisieren soll und auch der AMS-Chefin gegenüber hier sitzen oder drüber sprechen ist nochmal eine andere Hausnummer für mich.
00:36:51: Aber wo können sich hier Menschen denn auch Hilfe suchen?
00:36:53: Weil mir geht es darum – ich beobachte das auch bei Menschen die einen Job verloren haben und dann haben sie ein gewisses Alter und dann reagiert mal ein halbes Jahr gar niemand auf ihre Bewerbungen.
00:37:04: Das macht was mit dir!
00:37:06: Das hört sich dann immer so an, nutzt der Netzwerk und schreibt Bewerbungen.
00:37:11: Aber wenn nichts dabei rumkommt kann das sehr sehr schmerzhaft sein.
00:37:15: Was würden Sie Menschen empfehlen?
00:37:18: Gibt es da Anlaufstellen oder was gibt's da für Möglichkeiten?
00:37:25: Als Arbeitsmarktservice glaube ich bemühen wir uns wirklich auf zwei Ebenen Das heißt einerseits unsere Beraterinnen, die möglichst gut versuchen zu unterstützen.
00:37:33: Ich weiß sie können kein Coaching anbieten
00:37:35: etc.,
00:37:35: es ist auch ihre Zeit nicht vorhanden.
00:37:37: wir beauftragen aber als Arbeitsmarktservice.
00:37:40: wir fördern hier viele Beratungseinrichtungen sehr spezialisierte Und ich denke gerade in Wien an eine Beratungseinrichtung für hochqualifizierte Frauen, weil es uns so ein Anliegen war dass diese Frauen wirklich eine Unterstützung bekommen und das glaube ich sind dann wenn ich's also sind für alle Frauen.
00:37:58: Also die das Angebot nutzen können, da haben wir nur tolle Rückmeldungen bekommen, weil das genau das ist was Sie sagen.
00:38:06: dort können sie das besprechen.
00:38:07: Das sind sehr spezialisierte Einrichtungen.
00:38:09: Und da, glaube ich, haben wir eine breite Palette in Österreich an unterschiedlichen Beratungseinrichtungen, die hier unterstützen und das ein Stück leisten – also die Coaches zur Verfügung stehen.
00:38:24: Netzwerkbildungen ermöglichen, die auch den Austausch ermögliche.
00:38:28: Und ich habe sehr gut in Erinnerung den Besuch bei dieser Einrichtung wo dann Frauen erzählt haben dass man natürlich auch ein Stück dann selber also wechselseitig sich unterstützt hat.
00:38:36: das ist die eine die natürlich war dann angefangen hat gleich gesagt dann muss ich der erzählen dem mit mir auch in dem in dem Kurs war ja
00:38:44: genau
00:38:44: weil dann hat man und dann entsteht eine Dynamik weil man dann auch zumindest auch positive... Man kann die schwierigen Sachen teilen wie sie sagen man kann das teilen als Loch und all die Frustration, wenn keine Antwort kommt.
00:38:57: Und gleichzeitig kann man auch teilen, wenn es da positive Erlebnisse gibt und Frauen einfach erleben.
00:39:02: Super!
00:39:02: Für die hat's geklappt und die denkt auch an mich und ich geb keine Kontakte weiter.
00:39:06: Also eine Unterstützung dieser Strukturen, die wir wissen, die notwendig sind, dass man wieder Arbeit
00:39:13: findet.".
00:39:14: Frau Draxel, wir müssen jetzt dann schon langsam zum Schluss kommen.
00:39:18: Deswegen ich mache am Schluss immer so etwas das ich Frauen mitgeben will wo man sowas handfestes für sich rausziehen kann weil ich will nicht nur Inspirationen geben oder über Zahlen im Arbeitsmarkt sprechen.
00:39:31: mich würde interessieren gibt es irgendetwas was eine Frau fünftig-fünfzig plus aktiv machen kann
00:39:37: um
00:39:38: sich fit für den Arbeitsmarkt zu machen und hier nicht Gefahr zu laufen dass der Arbeitsmarkt sagt, er will sie nicht.
00:39:46: Gibt es irgendwas was ich hier proaktiv machen kann?
00:39:49: Was würde jeder Frau raten?
00:39:52: Das eine was sich wirklich jeder Frau Ratten würde ist zu sagen man soll selber nicht so sehr dieses Alterskriterium für sich nehmen.
00:40:02: Ja, ich glaub einfach die
00:40:04: selbst
00:40:04: ... Da beschränkten sich auch selbst.
00:40:07: Werbe ich mir nicht?
00:40:08: Da bin ich sicher zu alt!
00:40:09: Wenn ich so höre und mich versagt, da bewege ich mich aber jetzt sicher nicht mehr, da bin ich zu alt, dann würde ich jeder mitgeben und weiß, dass Situationen spezifisch sind.
00:40:20: Aber da würde ich wirklich auch meinen Beispiel mitgeben.
00:40:22: Auch mich hat mein Alter beschäftigt.
00:40:25: Ich war über sechzehn Jahre alt wie ich mich als Vorstände beworben habe und hab mich gefragt.
00:40:30: Man ist auch nicht in meiner Position.
00:40:31: gefreit zu sagen, geht das noch?
00:40:34: Und wenn jetzt nicht alle sagen, das ist ja gerade nicht die Jugend Hoffnung.
00:40:39: Aber dann sozusagen hör auf mit dem Blödsinn auch.
00:40:41: Also wirklich selber da ein bisschen strenger zu sich zu sein und so sagen, nein das Alter ist nicht das Kriterium.
00:40:48: Das Kriterum ist was kannst du?
00:40:49: Was willst du?
00:40:50: Und was wirst du dort machen?
00:40:51: Und fokussiere auf das, was hier deine Chancen und die Möglichkeiten sind und tritt auch mit diesem Selbstbewusstsein ein.
00:40:58: Und deshalb habe ich mir gesagt – und ich weiß ja bitte jeder sagen auch spezielle Situationen Ja aber ich glaube so diese Nicht immer.
00:41:06: sich gleich selbst zu beschränken ist einfach nach wie vor ein wichtiger Punkt.
00:41:10: Frau Draxel, ich glaube das war der perfekte Schlusssatz.
00:41:13: Vielen Dank!
00:41:14: Ich habe da jetzt ganz viel mit daraus mitgenommen und finde ich auch nochmal spannend dass Sie selber vor dieser Frage gestanden sind.
00:41:21: Ja herzlichen Dank für dieses Gespräch und lassen sie uns diese Altersstrukturen endlich aufbrechen.
00:41:25: Genau.
00:41:26: Danke schön vielen herzlichem Dank.
00:41:28: Danke.
00:41:50: Untertitel im Auftrag des ZB.
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